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Der Geschäftsführer der SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH Carsten Franzke wirkt seit 1. Juli 2025 im Vorstand des Forum Rathenau mit und vertritt im Vorstand das Kooperationsnetzwerk Chemie+.
Carsten Franzke ist seit Februar 2009 Geschäftsführer der SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH. Er hat von der Pike auf im Stickstoffwerk gelernt. 1982 begann er eine Lehre als Instandhaltungsmechaniker mit Abitur, dann absolvierte er eine Ausbildung zum Industriekaufmann und studierte später an der Hochschule für Ökonomie Berlin.
Von 1995 bis 1997 war er Geschäftsführer der Agrochemie Handelsgesellschaft mbH in Berlin, der heutigen AGROFERT Deutschland GmbH. Von 1999 bis 2005 unterstützte er als Geschäftsführer der Borealis Agrolinz Melamine Deutschland GmbH in Lutherstadt Wittenberg die Ansiedlung und Etablierung der Gesellschaft im Agro-Chemie Park. In der SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH fungierte er von 2000 bis 2009 als Zentralbereichsleiter für den Bereich Finanzen und Controlling.
Herr Franzke war von 2013 bis 2020 im Aufsichtsrat der Lieken GmbH tätig. Seit 2023 ist er stellvertretender Vorsitz der Bundesfachkommission Umwelt- und Klimapolitik des Wirtschaftsrates und seit kurzem auch im Vorstand des Wirtschaftsrats des Landesverbandes Sachsen-Anhalt. Neben der Mitgliedschaft im Energieausschuss des Verbands der Chemischen Industrie e.V. (VCI) hat Carsten Franzke seit 2024 ein Vorstandsmandat im VCI Nordost übernommen, um die wirtschaftspolitischen Interessen der chemischen Industrie in Sachsen-Anhalt aktiv zu vertreten. Seit dem 01.01.2025 ist er Mitglied des Beraterkreises der IKB Deutsche Industriebank AG.
Ich bringe mich sich als Vorstand beim Forum Rathenau ein, weil hier die aktive Entwicklung der Rahmenbedingungen für die Wirtschaft insbesondere für die chemische Industrie im Transformationsprozess und für den internationalen Wettbewerb stattfinden – wissenschaftlich und auf Fakten basiert. Dies möchte ich als Vorstand des Forum Rathenau weiter vorantreiben, um das Netzwerk entsprechend zu erweitern und der Industrie eine Zukunft zu sichern und diese aktiv zu gestalten.
Ich bin beim Forum Rathenau als Vorstand tätig, um eine Möglichkeit zu haben, diese Entwicklung mit meinem persönlichen Engagement zu unterstützen.
Dem Forum Rathenau ist es gelungen, sich einen seriösen und professionellen Ruf zu erarbeiten, so dass es sich in politischen und wirtschaftlichen Kreisen etablieren konnte und nun aktiv zur Gestaltung der Zukunft beispielsweise beim Transformationsprozess der Chemieindustrie beitragen kann.
Das Forum Rathenau gibt viele wichtige Anreize, beispielsweise bei der Nachwuchsgewinnung für Fachkräfte und bei der Entwicklung wissenschaftlicher Konzepte, die Lösungen für Wirtschaftsunternehmen für die Gegenwart und Zukunft aufzeigen. Es bietet dazu konkrete Projekte und Veranstaltungen an.
In der Zukunft könnte ich mir vorstellen, dass das Forum Rathenau seine wissenschaftliche Beratung für die Landesregierung von Sachsen-Anhalt noch weiter ausbauen kann. So kann es die Zukunft unserer Wirtschaft sichern. Ich sehe das Forum Rathenau als Bindeglied und wissenschaftlichen Partner zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
Kohlenstoff ist und bleibt die Basis unseres Lebens und bildet die Grundvoraussetzung für unseren Wohlstand. Es ist eines der wichtigsten Elemente unseres Daseins. Was wir aktuell in der Gesellschaft und Politik sowie in den Köpfen aller Menschen brauchen ist das Verständnis dafür. Die Transformation der Wirtschaft hin zur Klimaneutralität in Deutschland und Europa ist ganz wichtig. Wir müssen jetzt anfangen, die Prioritäten anders zu legen, damit die Wirtschaftsunternehmen in Deutschland und Europa bleiben können. Wir müssen auch die Lieferketten schützen, dass eine Transformation der Industrie in Deutschland und Europa gelingen kann, damit unsere Lebensgrundlage hier in Deutschland und Europa erhalten bleiben kann. Das ist für mich das zentrale Thema für unsere Gesellschaft.